Essplorer
Freiwillige Angaben - Lebensmittelkennzeichnungvladimir_gjorgiev/Shutterstock.com

Freiwillige Angaben - Lebensmittelkennzeichnung

Achtest du eigentlich auf das Kleingedruckte auf Lebensmittelverpackungen? Oder suchst du beim Einkaufen gezielt nach bestimmten Informationen? Bunte Bilder und Werbeaussagen helfen da oft nicht weiter, doch kaum ein Hersteller verzichtet auf diese Werbemaßnahme.

Was ist freiwillig?

  • Der Phantasie- oder Markenname ist meist besonders groß und ansprechend auf der Vorderseite der Verpackung zu finden, z.B. Funky Flakes, Energiekick oder Knusper-Toastie. Er ist aber kein Ersatz für die Bezeichnung (Pflichtangabe).
  • So genannte nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben wie „zuckerfrei“ oder „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ sind ebenfalls freiwillig. Diese Claims dürfen aber nur verwendet werden, wenn sie tatsächlich zugelassen sind.
  • Die Angabe, z.B. „kann Spuren von … enthalten“, ist ein Hinweis auf mögliche Spuren oder Allergieauslöser, die durch die Produktion ungewollt in ein Lebensmittel gelangen können.
  • Die GDA-Kennzeichnung (Guideline Daily Amounts) gibt Richtwerte für die Tageszufuhr von Energie und ausgewählten Nährstoffen für Erwachsene an. Sie wird häufig in Form von Kreisen oder Tonnen dargestellt und gibt an, welchen Anteil eine Portion des Produktes am jeweiligen Tagesbedarf hat.
  • Bisher ist sie freiwillig, aber ab 2016 wird die Nährwertkennzeichnung Pflicht. In einer Tabelle werden folgende Angaben gemacht: der Brennwert, die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz pro 100 g bzw. 100 ml des Produktes.

Weitere Infos zur Lebensmittelkennzeichnung findest du in den Artikeln Lebensmittelkennzeichnung–Das muss drauf stehen und Lebensmittelkennzeichnung–So wird lose Ware gekennzeichnet