Sind Hamburger und Pommes wirklich so ungesund?
Übersetzt man „Fast Food" bedeutet es so viel wie „schnelles Essen". Gemeint sind damit Speisen, die verzehrfertig gekauft werden und die man - anders als in Restaurants - direkt nach der Bestellung ausgehändigt bekommt. Unter Fast-Food fallen also nicht nur Hamburger, Döner, Currywurst und Pommes, sondern auch fertig belegte Brötchen oder Kuchenstücke, Asien-Snacks, Salate und Pizza.
Die Produkte sind sehr unterschiedlich. Daher kann man sie nicht pauschal bewerten.

Für viele der typischen Fast-Food-Mahlzeiten gilt aber, dass sie viel Fett liefern und dadurch sehr kalorienreich sind. Superfett ist zum Beispiel die Kombination von Wurst und Pommes. Die solltest du dir nicht zu häufig gönnen. Aber auch in XXL-Menüs, Doppel-Burgern und Pizza sind erstaunliche Kalorienmengen versteckt.
Oft enthalten Fast-Food-Mahlzeiten kein oder kaum Gemüse - die paar Gurkenscheiben oder das Salatblatt im Burger zählen nicht. Dadurch fehlen wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Du kannst die Gerichte aber aufpeppen, indem du einen Salat dazu bestellst (statt Pommes?!) oder einen Fruchtsaft.
Viele Fast-Food-Gerichte liefern Kalorien wie eine Hauptmahlzeit. Auch zum Beispiel der Döner, der immerhin schon eine ordentliche Menge Rohkost enthält. Täusch dich nicht: im Döner ist ziemlich viel nicht gerade fettarmes Fleisch versteckt – zu viel für eine Zwischenmahlzeit. Für zwischendurch sind aber belegte Brötchen, einfache Hamburger oder Salate nicht schlecht.
Also: Lass dir deinen Burger ruhig ab und zu schmecken – ernähr dich aber nicht nur davon.
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

