Vorsicht Sonne! Lass deine Haut nicht verbrennen.
Ein guter Sonnenschutz ist wichtig für die Haut, nicht nur, wenn du stundenlang am Strand in der prallen Sonne liegst, sondern auch beim Joggen, Radfahren oder im Straßencafé.
Denn im Sommer ist das Sonnenlicht so intensiv, dass sie die Haut leicht austrocknet und verbrennt. Wenn du schwitzt, bilden sich auf der Hautoberfläche kleine Salzkristalle, die die Sonnenwirkung noch verstärken.
Einen Sonnebrand solltest du unbedingt verhindern, denn er ist richtig schädlich für die Haut. Und sie „vergisst“ den Sonnenbrand nicht – es bleiben nachweisbare Veränderungen in der Haut zurück.
Ob du Creme, Spray oder Öl verwendest ist nicht wichtig, entscheidend ist der Lichtschutzfaktor. Der Lichtschutz verhindert, dass UV-Strahlen ungefiltert auf die Haut einwirken können und möglicherweise auch in tiefere Hautschichten eindringen.
Welchen Lichtschutzfaktor du brauchst, hängt wesentlich von deiner Haut ab, aber auch beispielsweise von Wetter, Sonnenstand und natürlich davon, wie lange du dich in der Sonne aufhalten möchtest. Die ungeschützte Haut verträgt etwa 5 bis 20 Minuten Sonne. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange du mit Sonnenschutz höchstens in der Sonne bleiben darfst.
Ein Beispiel: Ohne Sonnencreme würde deine Haut nach 10 Minuten anfangen, rot zu werden. Mit einem Lichtschutzfaktor von 15 kannst du dich bis zu 150 Minuten (also 10 Minuten mal Lichtschutzfaktor), mit einem Lichtschutzfaktor 20 entsprechend 200 Minuten in der Sonne aufhalten. Das sind aber nur Richtwerte, keine Garantie. Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig, verlängert aber die Schutzdauer nicht.
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

