Was die Zutatenliste verrät
Auf fast allen verpackten Lebensmitteln muss eine Zutatenliste stehen. Hier erfährst du, woraus ein Lebensmittel hergestellt wurde. Dabei sind die Zutaten nach absteigender Menge sortiert: Die Zutat, die am meisten enthalten ist, steht an erster Stelle, Zusatzstoffe, Aromen oder Gewürze, sind meist am Schluss zu finden.
Wenn du dir die ersten zwei bis drei Zutaten der Liste ansiehst, weißt du also, woraus ein Lebensmittel im Wesentlichen besteht: Die Nuss-Nougat-Creme zum Beispiel aus Fett statt aus entrahmter Milch und Nüssen, der Müsli-Riegel oder das Knusper-Müsli aus Zucker statt Haferflocken und Trockenfrüchten.
Dabei musst du allerdings beachten, dass mehrere ähnliche Zutaten in der Zutatenliste relativ weit hinten stehen können, auch wenn sie insgesamt gesehen einen hohen Anteil ausmachen. Zucker ist ein gutes Beispiel dafür. Er verbirgt sich auch hinter Honig, Glucosesirup, Fructosesirup, Invertzuckersirup, Traubenzucker, Fruchtzucker und Malzzucker.
Auch den Einsatz von Zusatzstoffen kannst du anhand der Zutatenliste erkennen. Obwohl sie grundsätzlich ungefährlich sein müssen, gilt als Empfehlung: Je weniger Zusatzstoffe im Lebensmittel sind, umso besser (hierzu mehr bei „Was sind E-Nummern?“).
zurück zu "Das muss drauf stehen"
Hier kommst du zum Quiz "Zutatenliste" oder zum Quiz "Top oder Flop?".
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

