Nur noch Gammelfleisch in Supermärkten?
Achte nicht in erster Linie auf den Preis, iss lieber weniger, dafür aber hochwertiges Fleisch.
Wenn du als Verbraucherin preisgünstig beim Discounter oder Supermarkt einkaufst, unterstützt du damit die billige Massenherstellung von Fleisch, die sich mit Sicherheit in irgendeiner Form auf die Art der Tierhaltung und/oder die Qualität auswirkt.
Es muss nicht unbedingt Bio sein. Auch Fleisch aus Markenfleischprogrammen stellen besondere Anforderungen an die Qualität, zum Beispiel in Hinblick auf eine regionale Herkunft, artgerechte Tierhaltung und Qualitätskontrollen. „Gesicherte Qualität Baden-Württemberg“, „Gutfleisch“ und „Schwäbisch Hällisches Qualitätsschweinefleisch“ sind Beispiele für Markenfleischprogramme.
Frag beim Metzger nach! Du wirst schnell merken, wie ernst du als Kunde mit deinen Bedenken genommen wirst und ob du eine zufriedenstellende Antwort bekommst.
In jedem Fall solltest du vor dem Kochen oder Braten von Fleisch deine Sinne einsetzen: Was nicht mehr gut riecht, eine ungewöhnliche Farbe hat und/oder sich glitschig oder schmierig, anfühlt solltest du zum Einkaufsort zurückbringen (Kassenzettel aufheben!).
Schwieriger ist es bei allerdings verarbeitetem Fleisch, zum Beispiel Wurst: Durch Würzen und andere Zutaten können Abweichungen nicht mehr so leicht wahrgenommen werden. Auch bei mariniertem oder vorgewürztem Fleisch siehst und riechst du nicht, ob es noch in Ordnung ist.
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

