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Rhabarber
Rhabarber gehört zum Gemüse, obwohl er wie Obst verwendet wird. Gegessen werden die Blattstiele, die je nach Sorte grün bis rot gefärbt sind. Sie sind sehr sauer und brauchen deshalb relativ viel Zucker oder andere Süßungsmittel, damit sie schmecken. Meist wird Rhabarber zu Obstkuchen, Kompott und auch Konfitüre verarbeitet.
Die Blätter enthalten sehr viel Oxalsäure und sind deshalb nicht essbar. Auch in den Stielen ist Oxalsäure enthalten – daher der saure Geschmack. Oxalsäurereiche Lebensmittel verschlechtern die Aufnahme von Mineralstoffen im Darm und können die Bildung von Nierensteinen fördern. Vermindern kannst du diese Wirkung, indem du oxalsäurereiche Lebensmittel mit calciumreichen Lebensmitteln kombinierst, also zum Beispiel Rhabarber mit Vanillesoße isst. Denn dann bilden sich unlösliche Kristalle, die im Darm nicht mehr aufgenommen werden.
In Rhabarber ist viel Vitamin C enthalten. Er wird von April bis Juni angeboten. Später steigt der Gehalt an Oxalsäure so stark an, dass er nicht mehr gegessen werden sollte.

