
Natürlich schön mit Make-up

Glatte und makellose Haut sowie leicht gerötete Wangen sind ein Zeichen für Gesundheit. Vielleicht hast du selbst schon mal bemerkt, dass deine Haut unebenmäßig, fleckig oder blass aussieht, wenn du müde oder krank bist.
Mit Make-up kannst du Augenringe abdecken und Unebenmäßigkeiten oder Rötungen kaschieren.
Make-up erreicht sein Ziel aber nur, wenn du damit natürlich aussiehst. Übertriebene Schminke lässt dein Gesicht künstlich und maskenhaft wirken.
Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Make-up-Produkten für unterschiedliche Hauttypen, denn jeder Mensch hat eine andere Haut mit unterschiedlichen Bedürfnissen.
Make-up und Pickel
Die landläufige Meinung, dass man mit Make-up seine Pickelprobleme nur verschlimmert, stimmt so nicht. Mit dem richtigen Make-up verschlechterst du weder deinen Hautzustand noch förderst du damit Entzündungen bei Akne.
Aber natürlich solltest du Pickel nicht nur mit Make-up abdecken. Die Reinigung und Pflege von unreiner Haut ist unverzichtbar. Wenn du unter Akne leidest, solltest du dich unbedingt beim Dermatologen behandeln lassen.
Wenn du fettige, unreine Haut hast, solltest du dich mit Produkten schminken, deren Grundlage nicht zu fetthaltig sind. Je nach Hautzustand kannst du auch Produkte verwenden, die einen höheren Pigmentanteil haben und stärker deckend sind als die relativ leichten Make-ups.
Einzelne Pickel kannst du mit Abdeckstiften kaschieren. Für gerötete Stellen nimmst du am besten Produkte mit einem leichten Grünschimmer.
Abends musst du dich immer gründlich abschminken, am besten mit einem milden Reinigungsprodukt.
Was gibt es für Make-up Arten?
Make-ups unterscheiden sich in ihrem Anteil an Farbpartikeln. Je höher der Anteil der Farbpigmente ist, desto stärker deckt das Make-up. Und je nachdem ob das Produkt flüssig, cremig oder fest/kompakt ist, unterscheidet man verschiedene Produkttypen wie z.B.: die getönten Tagescremes, flüssiges, cremiges oder festes Make-up oder Make-up Sticks.
Ein flüssiges Make-up mit hohem Wasseranteil kann um die sechs Prozent Pigmente enthalten, ein wasserfreies, stärker deckendes Make-up mehr als zehn Prozent. Wegen des Wassergehalts im Flüssig-Make-up müssen die Produkte aber auch konserviert werden, und die Wasserphase muss mit dem Fettanteil durch Emulgatoren verbunden werden.
Flüssige Make-ups sind sehr beliebt, weil man sie wie eine Creme einfach auf dem Gesicht verteilen kann. Sie sind leicht, d.h. wenig fettend und ihre Deckkraft ist mittel bis leicht transparent.
Kompakte Make-ups sind meist wasserfreie Grundierungen in pastenartiger Form, die in flache Pfannen gegossen oder als Stift angeboten werden. Du kannst sie mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten Schwämmchen aufs Gesicht auftragen.
Allergien durch Make-up
Viele flüssige Make-ups haben im Öko-Test vom Januar 2006 mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ abgeschnitten. Dabei wurden Billigprodukte aus dem Supermarkt über Drogerie- Apotheken- und Naturwarenladen-Produkte bis hin zu Produkten mit großen Designernamen untersucht.
Viele Make-ups enthielten Duftstoffe, die Allergien auslösen können, einen hohen Anteil an Erdölprodukten/Paraffinen und Silikonen oder problematische Konservierungsmittel.
Fazit: Bevor du dir ein Make-up kaufst, vergleiche Preise und Qualität. Es lohnt sich, auch mal in Naturwarenläden zu schauen. Die Produkte enthalten natürliche Pflanzenöle und sind nicht unbedingt teurer als Markenprodukte aus der Drogerie.
Dieser Artikel stammt von:
Daniela Weiß, Ramona Wahn
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

