
Fast Food - The modern way of life?! 
Fortbewegung, Kommunikation, Konsum, Mode und Arbeit, das Leben von uns Menschen wird schneller und schneller. Ein Termin jagt den nächsten. Auch unsere Essgewohnheiten müssen sich dieser Beschleunigung anpassen: kurz ein schneller Imbiss, rasch ein Happen zwischendurch, keine langen Wartezeiten. Fast Food wird zum Alltag. Doch wie gesund ist Fast Food?
Fast Food (engl. = schnelle Nahrung) steht für Essen das schnell zubereitet wird und auch im Stehen und Laufen gegessen werden kann. Unter Fast Food versteht man nicht nur Burger und Pommes. Die Palette reicht vom belegten Brötchen über Currywurst bis hin zu Gerichten wie Suppendrinks und Ein-Teller-Mahlzeiten. Fast Food wird hauptsächlich an Verkaufsständen, -buden, -mobilen oder in Restaurants mit Selbstbedienung angeboten.
Das sind die Kennzeichen von Fast Food:
- oft fett und kalorienreich
- Theken- oder Straßenverkauf, Drive- in- Restaurants, Lieferservice
- Zubereitung in der Friteuse, Mikrowelle oder auf dem Grill
- Faszination am American Way of Life
- unkomplizierte Esskultur
- Wegwerfgeschirr
- meist günstiger Preis
Warum ist Fast Food ungesund?
Fast Food ist meistens zu fett, salzig oder zu süß (siehe Tabelle). Viele Burger und Co. enthalten zu wenige Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe und machen nur kurzfristig satt. In Imbissbuden werden die Speisen zum Aufwärmen häufig frittiert, was den Fettanteil und den Kalorienanteil in die Höhe treibt. Auch die Eile beim Essen ist nicht gesundheitsfördernd, da erst durch häufiges Kauen die Verdauung richtig funktioniert. Wer auf die Schnelle isst, ist sich oft gar nicht bewusst, was gegessen wurde. Als richtige Mahlzeit, wird Fast Food deshalb gar nicht wahrgenommen.
Wer gelegentlich Fast Food isst, muss keine negativen Folgen befürchten. Regelmäßige Fast-food-Esser hingegen nehmen viele Kalorien zu sich, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe bleiben auf der Strecke. Eine so unausgewogene Ernährung kann Übergewicht und dadurch entstehende Krankheiten zur Folge haben.
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Menge |
Energie in kcal |
Energie in kJ |
Protein=Eiweiß in g |
Kohlen- |
Ballast- |
Fett in g |
Fett- |
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Hamburger |
Portion, 105g |
273 |
1140 |
15 |
27 |
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12 |
39 |
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Hamburger |
100g |
270 |
1130 |
15 |
24 |
|
13 |
39 |
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Cheeseburger |
Portion, 120g |
324 |
1355 |
18 |
29 |
|
16 |
44 |
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Cheeseburger |
100g |
270 |
1130 |
15 |
24 |
|
13 |
44 |
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Fisch-Hamburger |
Portion, 150g |
380 |
1590 |
4 |
37 |
|
20 |
47 |
|
Fisch-Hamburger |
100g |
253 |
1060 |
9 |
34 |
|
14 |
47 |
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Pommes Frites |
Portion, 120g |
420 |
1760 |
4 |
44 |
|
17 |
36 |
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Pommes Frites |
100g |
350 |
1464 |
3 |
37 |
|
14 |
36 |
Der Fast Food Praxis-Test
Zu dritt haben wir ein Fast Food Restaurant besucht und uns ein Menü zusammengestellt. Die Energieberechnung war einfach, denn auf jedem Tablett lag eine Kalorientabelle.
1 große Cola 215 kcal
1 große Portion Pommes 470 kcal
1 Hamburger Royal TS 540 kcal
1 Erdbeer-Milchshake 440 kcal
____________________________
= 1665 kcal !!!!!
Beim Rechnen sind wir ganz schön erschrocken, denn mit so vielen Kalorien hat keiner von uns gerechnet. Zwischen 15 und 19 Jahren liegt der täglich Energiebedarf von
Männern bei 3100 kcal und von Frauen bei 2.500 kcal. Mit unserer Fast Food Mahlzeit hatten wir bereits mehr als die Hälfte (Männer) bzw. zwei Drittel des täglichen Energiebedarfs gedeckt.
Geschmeckt hat es gut und satt geworden sind wir auch, aber was Frisches fehlte uns schon. Beim nächsten Mal haben wir dann einen kleinen Salat und frisches Obst dazu bestellt, das war schon deutlich besser. So ein komplettes Menü kostet dann aber schon ganz schön viel.
Wenn man bewusster hinschaut, ist man schon erstaunt über den ganzen Verpackungsmüll, den man nach dem Essen hinterlässt.
Wie kann ich Fast Food halbwegs gesund genießen?
Nach unserem Selbstversuch empfehlen wir:
- Immer einen Salat oder Obst zum Burger bestellen, das bringt zusätzlich Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe und macht länger satt.
- Mineralwasser oder Cola-Light statt Cola trinken, damit lassen sich prima Kalorien einsparen.
- Fast Food nicht gewohnheitsmäßig als Zwischenmahlzeit essen, dazu hat es zu viele Kalorien.
- Öfter mal Fast Food selber machen, z. B. selbstgemachte, dick geschnittene Kartoffelstreifen aus dem Backofen statt fettiger Pommes. Das ist gar nicht so schwer und macht zusammen echt Spaß.
- Viel Zeit zum Essen nehmen – ist ja auch viel gemütlicher.
Fast Food - do ist yourself!
„Schnelle Küche“ muss nicht ungesund sein. Viele Gerichte können leicht selbstgemacht werden. Mit viel frischen Zutaten und etwas Phantasie kannst du durchaus auch gesunde Fast Food- Mahlzeiten kreieren:
Pizza-Burger
Zutaten für vier Portionen
- 2 Weizenvollkornbrötchen
- Tomatenketchup
- 1 Tomate
- 4 Scheiben Gouda
- etwas Butter, Oregano, Basilikum, frischer
- Schnittlauch
- 120g Putenschinken
Brötchen halbieren, leicht antoasten und mit etwas Butter bestreichen. Auf jede Hälfte etwas Ketchup, eine Scheibe Tomate und Käse geben. Nun würzt du diese und bestreust sie mit Schnittlauch. Ab in den Ofen (175 °C, Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze) bis der Käse zerlaufen ist. Dazu gibt es einen frischen Salat und ein Apfelschorle.
Guten Appetit !!!
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fastfood
http://www.menshealth.de/food/fast-food/fastfood-besser-als-sein-ruf.10977.htm
http://www.novafeel.de/ernaehrung/kalorientabelle/kalorientabelle-fast-food.htm
Autoren: Richard Stummer, Daniela Holz und Verena Link, Klasse 13 Wirtschaftsgymnasium Schwäbisch Gmünd
Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg

